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The Fontenay Hamburg

Das The Fontenay ist das jüngste Hotel in Hamburg und möchte gern die Spitzenplätze der Hotels in Hamburg, deutschland und Europa erreichen. Es gehört zu den Leading Hotels of the World.

Wir haben im April 2018 das The Fontenay im Rahmen des Eröffnungsangebotes für Hamburger für eine Nacht getestet.

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Bereits die Anreise erfolgte leider enttäuschend: wir sind mit dem Taxi vorgefahren und mussten unser Gepäck selbstständig bis zum Check-In bringen. Es standen jedoch 3 Doormen am Thresen vor der Tür, die uns spätestens als wir mit den Koffern an der Drehtür waren, das Gepäck abnehmen müssten. Erst als wir dies beim Check-In anmerkten, wurde das Gepäck entgegen genommen und dann auch zügig auf unser Zimmer gebracht.

Der Check-In im Sitzen war sehr freundlich, warum wir jedoch zwei Meldescheine (für jeden einen) ausfüllen mussten, hat sich uns bis heute nicht erschlossen und kennen wir so auch nicht.

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Es ist möglich, die einzelnen Etagen mit dem Fahrstuhl zu erreichen, aber auch über das Treppenhaus. Leider funktionierte der Zugang zu unserer Etage nicht über das Treppenhaus, da das Kartenlesegerät an der Tür die Karten nicht gelesen hat. Auf anderen Etagen funktionierte dies. Das Hotel wusste jedoch, dass wir diesen Zugang gern hätten, er wurde uns zugesichert. Man sagte uns, dass diese Zugänge zu den einzelnen Etagen über das Treppenhaus erst seit kurzem mit den Karten funktioniere. Aber dann muss man Funktionskontrollen machen, damit der Gast, der viel Geld für einen Aufenthalt bezahlt, nicht or verschlossenen Türen steht.

Ist man dann im Zimmer angekommen, erwartet einen – wir hatten ein Deluxe-DZ – ein geräumiges Zimmer in ruhigen Farben. Alles ist natürlich noch neu und entsprechend gut erhalten. Wir haben uns sofort sehr wohl gefühlt. Das Bett ist fantastisch, das Badezimmer toll mit der Farbwechsel-Dusche und dem WC/Bidet. Das ganze Zimmer lässt wirklich keine Wünsche offen.

Ein bisschen tricky ist die ganze Technik. Die Vorhänge lassen sich nur per Elektronik verschließen und öffnen. Verschiedene Lichtkonzepte sind vorprogrammiert.

Ein himmlisches Bett ließ uns dann abends schnell einschlafen.

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Die Minibar ist im Preis inbegriffen, ebenso wie die Kaffee- und Teezubereitungsmöglichkeiten. Interessant war die Kooperation mit der ratsherrn-Brauerei, so dass ein Fontenay-Bier angeboten wird.

Das Frühstück am nächsten Morgen ist schon recht gut. Allerdings gefällt uns ein Buffetfrühstück besser. Man kann zwar alles bestellen, was das Herz begehrt, aber man erhält auch eine Etagere, von der wir kaum etwas gegessen haben. Davon wird so dermaßen viel dann weggeworfen, das ist viel zu schade. Natütlich bringt solch ein Etagerenfrühstück etwas mehr Ruhe in das Frühstück, aber durch das viele Personal ist es dennoch wuselig.

Eines der Top-Highlights ist natürlich der Spa. Wir hatten das Glück, den Pool ganz für uns zu haben und haben es natürlich genossen, von drinnen nach draußen zu schwimmen und den herrlichen Blick über die Alster zu genießen.

Warum allerdings Leute in Straßenklamotten – und vor allem Straßenschuhen – den Spa-Bereich angucken müssen und das dann auch nicht diskret sondern erst einmal uns noch – sorry – wie im Zoo anglotzten – war uns unverständlich. Hier muss dringend besser aufgepasst werden, dass sich die Gäste in Ruhe und ungestört im Bereich um den Pool aufhalten können.

Weiteres „Highlight“ (negativ) hatte dann wieder mit den Zimmerkarten zu tun: wir kamen im Bademantel aus dem Spa zurück zu unserem Zimmer und kamen nicht mehr herein. Angeblich wurden Karten zu unserem Zimmer am Hauptbahnhof gefunden, die wohl jemand verloren haben muss. Wie das funktioniert, fragen wir uns noch heute. Wir waren nur eine Nacht im Hotel und in der Zeit vom Check.in bis zum Check-Out nicht am Hauptbahnhof. Sollte es sich um Karten unserer Vorgänger handeln, verstehen wir erst recht nicht, warum dann unsere Karten gleich deaktiviert wurden. So standen wir dann ca. 15 Minuten im Bademantel auf dem Flur vor unserem Zimmer und warteten, bis dann der nette Herr, der uns auch eingecheckt hat, mit anderen Gästen an uns vorbei kam, diese dann erst auf ihr Zimmer brachte und dann erst zu uns kam. Wie gesagt: wir waren im Bademantel…

Das Personal ist durch die Bank weg sehr freundlich und hilfsbereit, sobald man es dann ins Hotel geschafft hat. Die Herren vor der Tür können wir ja – wie oben erwähnt – nicht beurteilen.

Wir haben auch das Restaurant Parkview besucht (gehobener Standard, aber nichts außergewöhnliches) sowie die Bar. Die Bar ist natürlich auch noch einmal ein Highlight für sich. Die Aussicht ist fantastisch. Die Cocktails sehr gut und das Barpersonal angenehm locker.

Alles in allem ist das The Fontenay sicher auf einem guten Weg, aber es ist noch viel Potential. Die eben erwähnten Dinge mögen jedes einzelne für sich genommen Kleinigkeiten sein, aber alles zusammen in noch nicht einmal 24 Stunden Aufenthalt hinterlassen sie einen faden Beigeschmack.

Alle diese Dinge wurden im Hotel bereits angemerkt und finden hoffentlich Beachtung.

Alles in allem erhält das The Fontenay nur 4 Sterne, obwohl es schon ein wirkliches Luxushotel ist. Allerdings sind ein paar Sachen vorgefallen, die in einem Haus, welches das beste in Europa werden möchte, auch in der Startphase nicht passieren dürfen.

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