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Berlin, Kempinski Bristol

Wir hatten die Möglichkeit, Pfingsten 2015 im Kempinski Hotel Bristol Berlin auf dem Kurfürstendamm in Berlin zu verbringen.

Leider hat das Haus den Mythos verloren und lebt nur noch vom Ruhm vergangener Zeiten. Es ist alles ein wenig heruntergekommen. Aber immer der Reihe nach:

Das „Kempi“, wie es liebevoll von den Berlinern genannt wird, ist das Stammhaus der Kempinski-Gruppe und wurde in den 50er-Jahren eröffnet. Teilweise ist der Charme der 50er erhalten, wie zum Beispiel in dem tollen Treppenhaus:


Wir hatten eine Balkonsuite mit Blick auf den Kudamm. Das ist natürlich wunderschön und im Sommer toll, weil man so auf dem Balkon frühstücken kann oder auch abends mal einen Drink auf dem eigenen Balkon trinken kann.


Die riesige Fensterfront erstreckt sich über die gesamte Suite (Wohnzimmer bis Badezimmer), so dass es zwar sehr hell ist aber nicht nur sehr laut werden kann, sondern auch sehr heiß, wenn die Sonne vormittags bis frühnachmittags drauf scheint. Da half leider auch die Klimaanlage nicht so viel. Die konnte man auch nur entweder auf ‚an‘ oder ‚aus‘ stellen.

Das Zimmer selbst ist sehr klassisch eingerichtet. Ein Wohnzimmer mit Sofa-Ecke und Schreibtisch, ein Schlafzimmer mit wunderbaren Matratzen und Kissen von Tempur und ein großes Badezimmer in rotem Marmor erwartet den Gast in der Balkonsuite, von denen es übrigens nur 3 Stück im ganzen Kempi gibt.

Das Frühstück wird im Restaurant „Reinhard’s“ eingenommen. Leider entspricht auch das Frühstück nicht dem eines 5-Sterne-Luxushotels. Alles wirkt sehr lieblos und nicht entsprechend hochwertig. Die Käse- und Wurstauswahl ist gering, das Obst zwar frisch aber ohne Geschmack, und gängige Teesorten sind Pfingstsonntag auch vergriffen…

Wir sind der Meinung, dass das Haus dringend einer Renovierung bedarf. Es gab überall in unserem Zimmer Schäden, die in einem 5-Sterne-Hotel nicht sein dürfen. Sich lösende Tapetenränder, abgeplatzte Farbe, Rückstände von Klebestreifen etc. pp.

Es ist halt alles etwas in die Jahre gekommen im Bristol.

Heute morgen um halb elf kam dann als Krönung des Aufenthaltes das Housekeeping und wollte schon mal das Zimmer säubern. Zwar haben wir bis 12 Uhr Zeit, abzureisen, aber es hätte ja sein können, dass wir schon früher weg gewesen wären. Ah ja… So kann man den Gästen auch klar machen, nun endlich auszuschecken.

Das Personal an sich ist sehr freundliche und bemüht. Leider tröstet das nicht über die ganzen Mängel hinweg.

Hier werden wir ganz sicher nicht noch einmal herkommen, wenn nichts in eine Grundsanierung (ähnlich wie dem Kempinksi Atlantic in Hamburg) investiert wird.

Das Kempinski Hotel Bristol erhält von uns leider nur 3 von 5 Sternen.

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